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Ich muss hier mal was los werden.
Die Fehler werden schon im Jugendbereich gemacht.
Man kann fast überall Strassenfussballer finden. Sind zwar nicht mehr so viele wie vor 30 Jahren wohl, aber es gibt sie noch. Hat einer eine gute Technik, ist ballgewand, so spricht sich das schnell herum. Vereine werden aufmerksam, wollen den Jungen haben. Dann beginnt die Fehlerkette. Statt auf die jungen Leute zuzugehen, sie zu befragen, was sie gerne möchten, und wo sie sich wohl fühlen, wird ihnen Hoffnung gemacht, das ssie eines Tages ganz gross rauskommen werden, wenn sie funktionieren.
Die Vereine nehmen diesen jungen Talenten den Spass am Fussballspiel. Sie bekommen ihr ganzes Leben vordiktiert.  Nur sehr Wenige halten dann überhaupt durch und werden später Fussballprofi.
Wir haben doch wieder Fussballspieler mit Freude, wie Schweinsteiger, Podolski, Marien oder Helmes.
Während Nationen wie Spanien und Russland auf diese Jugend baut, schicken wir Marien und Helmes nach hause.
Podolski und Schweinsteiger sitzen bei Bayern München mehr auf der Bank, statt das was ihnen spass macht auszuüben, nämlich Fussball zu spielen.
So macht man diese Talente systematisch kaputt.
Ein weiterer gravierender Fehler sind fehlende aufeinander abgestimmte Blöcke.
Die russische Nationalmannschaft besteht hauptsächlich aus 2 bis 3 Topvereinen. Bei den Spaniern genau das Gleiche. Auch bei uns früher war das nicht anders. Spieler von Bayern München und Borussia Mönchengladbach bildeten den Stamm der Nationalmannschaft. Dann kamen noch gute Ergänzungsspieler vom 1.FC Köln, Eintracht Frankfurt, Schalke 04 und dem HSV dazu, und alles hat gepasst.
Heute werden 23 Spieler aus 15 verschiedenen Vereinen zusammengezogen. Für diese Spieler bedeutet das, sie müssen sich erst einmal menschlich finden, ob sie überhaupt miteinander klar kommen können. Dann muss man noch ein Team formen, welches auf dem Platz sportlich funktioniert. So etwas ist bei der jetzigen Konstellation ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn man sich beschwert, dann werdem einem gleich Bussgelder angedroht. Auch der Fussballsport kann sich nur positiv verändern, wenn wir öffentlich Kritik üben, statt immer und überall versuchen einzuschüchtern und abzuurteilen.
Die Leute ganz oben beim DFB sind genau so von Fehlern behaftet, wie die Vorstände von Vereinen, wie Trainer und Spieler. Deshalb plädiere ich dafür, das man gewisse Dinge erst einmal intern klären sollte. Wenn gemauert wird, wenn alles ins Lächerliche gezogen wird, wenn gedroht wird, dann sollte man an die Öffentlichkeit gehen und diese mit Informationen versorgen.
Wenn alle still halten, dann machen wir unseren schönen Fussballsport kaputt!

(Kenner der Szene)


 




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